Jobstarter

Lisenet 4.0

Das OSZ Lise Meitner erhält Zuwendungen im Rahmen des BMBF-Ausbildungsstrukturprogramms JOBSTARTER plus – Für die Zukunft ausbilden“ für das Projekt „Aus- und Weiterbildung in der „Wirtschaft 4.0“ – Unterstützungsstrukturen für KMU im Anpassungsprozess der betrieblichen Ausbildung“.
Das Projekt widmet sich der digitalen Vernetzung in der beruflichen Bildung und Arbeitswelt, sowie der Entwicklung von Zusatzqualifikationen. Die Projektlaufzeit ist vom 01.07.2017 bis 30.06.2020.
Das Projekt begegnet damit der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung industrieller Arbeitsprozesse und leistet einen Beitrag zur digitalen Entwicklung der beruflichen Bildung in der Chemie- und Pharmabranche und Mikrosystemtechnik. Es richtet sich an die Berufsgruppen und Ausbildungsbetriebe von Chemielaborant*innen, Biologielaborant*innen, Pharmakant*innen, Chemikant*innen und Mikrotechnolog*innen.

1. Entwicklung und Durchführung von Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsangeboten für Auszubildende und Ausbilder*innen

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projektes ist die Bereitstellung von Zusatzqualifikationen, welche Schlüsselkompetenzen vermitteln, die zur Entwicklung und dem Ausbau von Industrie 4.0 für KMU`s benötigt werden. Wesentliche Grundbausteine sind u.a. Netzwerktechnologien, vernetzte speicherprogrammierte Steuerung sowie das Programmieren von Laborabläufen.
Die für Industrie 4.0 notwendige Automatisierungstechnik soll die Fachkräfte bei ihrer zunehmend komplexen Arbeit besser unterstützen. Dabei stehen auch für kleine und mittelständische Unternehmen im¬mer mehr kundenorientierte, flexible Lösungen im Vordergrund. Um diesen neuen Herausforderungen gerecht werden zu können, entwickelt die LMS für Chemikant*innen, Pharmakant*innen, Chemielaborant*innen und Mikrotechnolog*innen Zusatzqualifikationen. Die nachfolgend aufgeführten Module stellen die thematische Grundlage für eine Befragung der Betriebe dar:

  • Grundlagen der Netzwerktechnik
  • Prozessautomatisation durch SPS
  • Labor 4.0 mit LabVIEW
  • Cyber-Physical-Systems (CPS)

 

2. Digitale Vernetzung in der beruflichen Bildung und Arbeitswelt auf mehreren Ebenen

Ziel ist die Schaffung eines Netzwerkes Betrieb-Berufsschule zur Entwicklung wesentlicher Aspekte der digitalen Arbeitswelt, um insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zu unterstützen.
Es entsteht eine Online-Plattform, über die Betriebe und Berufsschule digitale Medien austauschen und kommunizieren können. Digitale Medien werden hinsichtlich ihrer Eignung für die Ausbildung gesichtet, bewertet und bereitgestellt. Es ist geplant, die Medien im Rahmen der Berufsausbildung zu erproben und ihre Eignung zu bewerten (Bei den digitalen Medien handelt es sich z.B. um e-learning Formate, Simulationsprogramme für Netzwerktechnik und technische Prozesse, Lernplattformen wie z.B. moodle, Einsatz digitaler Gerät wie Smartphones).

3. Unterstützung und Beratung von Ausbildungsbetrieben

Betriebe werden dahingehend beraten mit welchen Unterstützungsangeboten die Anpassung der Ausbildung an Industrie 4.0 und Digitalisierung erfolgen könnte. Unterstützungsangebote des Projektträgers sind die Bereitstellung von Zusatzqualifikationen und Modulen zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung, Vermittlung geeigneter Verbundpartner, Beratung bzgl. des Einsatzes digitaler Medien.

Anfragen per E-Mail an:



Telefon: 030- 66 06 89 – 40
Fax: 030 – 66 06 89 – 60

Bereits in den Jahren 2010 – 2013 und 2014 – 2016 wurden Jobstarter-Projekte durchgeführt.